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Sebuyo | Hotelimmobilien in Deutschland.

In Deutschland wird die Hotelindustrie immer noch von der Privathotellerie 'beherrscht'. Rund 39.000 - 45.000 Beherbergungsbetriebe (die Zahl geht hoch oder runter je nach Betrachtungsweise der Definition von professionellen Unterkünften) gibt es in Deutschland.  Von dieser Zahl sind ca. 13.000 Hotels. Rund 30 Prozent sind in Hotelketten inbegriffen, der Rest agiert als Einzelhotel am Hotelmarkt. Die Zahl der Hotels, die sich Hotelkooperationen angeschlossen haben, liegt bei ca. 3.500.

In 2016 gab es in den UnterkünftenDeutschlands 447,3 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Die Zahlen basieren auf der Umsatzsteuerstatistik aus dem 2015, die von Destatis im Februar 2015 veröffentliucht wurde. Quelle Umsatzsteuerstatistik 2015

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In der Hotellerie können Privat- und Konzernhotellerie unterschieden werden. Privathotels sind rechtlich und wirtschaftlich selbständige Einzelhotels, in der Konzernhotellerie werden rechtlich unselbständige Hotels einer Kette von einem Konzern geführt. Privathotels ohne Kooperationen zählen zur Individualhotellerie. Gelegentlich schließen sich Privathotels Hotelkooperationen an, in der sämtliche beteiligten Hotels versuchen, den eigenen Nutzen zu steigern.

Darüber hinaus existieren Privathotels, die im Rahmen eines Franchisevertrages und des korrespondierenden einheitlichen Markenauftritts zu einer Hotelkette gehören. Sie bleiben dabei im Gegensatz zu Konzernbetrieben stets rechtlich und wirtschaftlich selbstständig. Sie müssen im Rahmen der vertikalen Integration den meist strengen Richtlinien des Franchisegebers Folge leisten. Markenhotellerie erscheint immer in Form von Hotelkonzernen oder -Kooperationen.

Im deutschsprachigen Raum werden Privathotels größtenteils von den Eigentümern selbst geleitet. Daneben existieren managergeführte Häuser und Pachtbetriebe. Rechtsformen sind im Fall der Eigentümerführung die des Einzelunternehmens oder der GmbH.

Eine Abgrenzung innerhalb der Privathotellerie ist schwierig, da jedes Privathotel seine eigenen Besonderheiten hat. Sie unterscheiden sich Betriebsgröße, Standard, Angebotsalternativen, Ausstattung und Betriebsführung. Im Hinblick auf den Standort bestehen Unterschiede zwischen der privaten Stadt- und der privaten Land- oder Ferienhotellerie. Stadthotels sind meist managergeführt und werden in erster Linie als Übernachtungs- oder Tagungsmöglichkeit genutzt, typisch ist die kurze Aufenthaltsdauer. Private Land- oder Ferienhotels sind meist inhabergeführt und unterscheiden sich untereinander durch themenbezogene Serviceangebote. Zielgruppen sind dabei erholungs-, ruhe- oder sportinteressierte Gäste, die Buchungszahlen schwanken je nach Standort in der Jahreszeit.

In Europa ist im Hinblick auf die Anzahl an Betrieben vor allem die Privathotellerie charakteristisch, wohingegen der nordamerikanische Markt fast ausschließlich von der Kettenhotellerie geprägt ist.

Vom Hotelgewerbe im eigenen Sinne sind alle Einrichtungen der Hotellerie zu unterscheiden, die analoge Dienstleistungen anbieten, jedoch eines der zentralen Leistungsangebote eines Hotels anders gewichten.

  • Pension: eine Rezeption ist nicht durchgehend besetzt und meist besteht ein privater Rahmen, ähnlich einem Privatquartier. Heute auch sehr bekannt unter B&B (Bed & Breakfast).
  • Gasthäuser: sind vorrangig als Verpflegungsbetriebe für Laufkundschaft tätig, vorrangig nur mit allfälliger Übernachtungsmöglichkeit für Hausgäste
  • Wohnheim: für spezifische Personengruppen (Lehrlings-, Ledigen, Studentenwohnheim, Senioerenunterkunft), oft besteht kein weiterer Service
  • Parahotellerie: als zusammenfassender Begriff für zahlreiche Kleinformen des Gastgewerbes, die Unterscheidung beruht meist auf Basis anderen Angebots
  • die gesamte nichtwirtschaftliche (nicht gewerbliche) Beherbergung und Verpflegung gehören schließlich ebenfalls zur Branche

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