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Sebuyo | Kiosk-Immobilien zu kaufen, pachten oder mieten.

Der Kiosk, der Mini-Supermarkt auf dem Weg. Der stationäre Fachhandel in Immobilien besitzt sicher eine seinem Sortiment entsprechend große Auswahl, aber er ist damit in der Regel an einen Standort gebunden, der nicht unbedingt an den üblichen Verkehrswegen von Fußgängern und Radfahrern liegt. Vor allem in Gebieten, deren Struktur die Einrichtung von Einzelhandelsgeschäften nur bedingt oder überhaupt nicht zulässt, kommt der Kiosk zum Tragen. Er bietet einen Querschnitt der Produkte des täglichen Bedarfs an, für deren Erwerb sich der manchmal lange Weg zum Supermarkt nicht lohnt. Ebenso kann sich der Kiosk in einem Bereich befinden, indem eine größere Bebauung nicht erwünscht ist, etwa eine Parkanlage oder eine Fußgängerzone.

Das Wort Kiosk ist eine Abwandlung des mittelpersischen „kusk“, was in etwa Gartenpavillon bedeutet. Noch bis weit in das 19. Jahrhundert wurde mit dem Kiosk auch in Mitteleuropa ein Pavillon verbunden. Aus dem Pavillon eine Verkaufsstelle zu machen, war eine Idee, die zuerst in Paris aufkam. Der Gedanke verbreitete sich schnell und so fanden sich zum Ende des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich Kioske. Deren Bezeichnung kann im Übrigen regional abweichen. In der Deutsch-Schweiz ist Kiosk der allgemein genutzte Name. In Österreich wird für Kioske mit überwiegendem Tabak-Angebot auch die Bezeichnung Trafik verwendet und in Deutschland kann der Kiosk je nach Gegend ebenso Trinkhalle, Bude, Büdchen oder Wasserhäuschen heißen.

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Kiosk ist nicht gleich Kiosk

Längst lässt sich der traditionelle Kiosk vom modernen Shop-System unterscheiden, für das nach wie vor der Begriff Kiosk Anwendung findet. So etwa Kioske in Einkaufszentren, die sich beispielsweise auf Zeitschriften und die Annahme von Lottoscheinen konzentrieren. Der traditionelle Kiosk befindet sich üblicherweise in einem mehr oder weniger mobilen Gebäude, das nur wenige Quadratmeter Grundfläche einnimmt und sich an einer für Fußgänger und Radfahrer exponierten Stelle befindet. Manchmal stellt der Kiosk auch den Nachfolger der früher überall zu findenden Tante-Emma-Läden dar. Gerade in kleinen Eckgeschäften von städtischen Wohngebäuden wird mit dem Kiosk die Tradition des kleinen Einzelhändlers fortgeführt.

Moderne Kioske werden meist in Containern eingerichtet und lassen sich so ohne viel weiteren Aufwand dort aufstellen, wo Bedarf besteht. Auch wenn der Kiosk ein Geschäftskonzept darstellt, das bereits weit über 100 Jahre besteht, ist er nach wie vor aktuell, einfach weil es bequem ist und zu einem gewissen Teil einen Charme in sich trägt, den große Einkaufszentren oder Supermärkte kaum bieten können. Die Individualität, die Nähe und nicht zuletzt das oft langjährige Kennen von Kunde und Verkäufer.

Der Gewinn steckt im Detail

Mit der entsprechenden Lage ist die Übernahme eines bestehenden Kiosks durch Pacht oder Kauf ein durchaus lohnendes Geschäft, zumal der Warenbestand relativ klein und der Warenumschlag recht groß ist. Auch die Investition in die technische Ausstattung hält sich in Grenzen. Ebenso kann die Einrichtung eines neuen Kiosks an einem bisher nicht belegten Standort ein Erfolg sein, denn im Gegensatz etwa zu Discountern ist kaum direkte Konkurrenz zu befürchten. Das verhindert meist ein Bebauungsplan der Behörden.

Wir von Sebuyo vehindern nicht, wir fördern mit unserer Plattform für Gewerbeimmobilien das Zusammenkommen von Käufern und Verkäufern sowie von Pächtern und Verpächtern. In der Schweiz, in Österreich und in Deutschland.  

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